Die Prominenz im Blick

| Energiepolitik

Der KandidatInnencheck des BUND gibt Auskunft, wie angehende VolksvertreterInnen über umweltpolitische Themen denken. Auch die Prominenz ist gefragt, Farbe zu bekennen: SpitzenkandidatInnen, MinisterInnen, Partei- und Fraktionsspitzen von Regierung und Opposition. Prüfen Sie, welche Positionen die Promis einnehmen – und wer es nicht einmal für nötig hält, sich zu Natur- und Umweltschutz zu äußern.

Machen Sie den Promicheck!

Die Bereitschaft, den Wählerinnen und Wählern zu umweltpolitischen Fragen Auskunft zu geben, ist bei den im BUND-KandidatInnencheck befragten Parteien sehr unterschiedlich ausgeprägt: Während die KandidatInnen von SPD, Grünen und Linken überdurchschnittlich häufig teilnehmen, sind die AnwärterInnen von FDP und Union wenig auskunftsfreudig.


Schwarz-gelbe Promis verweigern Antworten
Das gilt auch für die prominenten DirektkandidatInnen; die Partei- und Fraktionsspitzen sowie die SpitzenkandidatInnen von Bundesregierung und Opposition.
Keine Antwort hat der BUND aus dem Unionslager erhalten von Kanzlerin Angela Merkel und den konservativen Kabinettsmitgliedern Peter Ramsauer (Verkehr), Hans-Peter Friedrich (Inneres), Wolfgang Schäuble (Finanzen), Ursula von der Leyen (Arbeit), Thomas de Maizière (Verteidigung), Peter Altmaier (Umwelt) und Kanzleramtschef Ronald Pofalla.

Während der Vizekanzler Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle auf die Fragen des BUND geantwortet haben, findet FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr das offenbar genauso wenig notwendig wie Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle.

Bei den SPD-Promis verweigert einzig Spitzenkandidat Peer Steinbrück die Antwort. Alle prominenten KandidatInnen der Grünen und Linken haben sich dagegen am BUND-KandidatInnencheck beteiligt.

Neben den Grünen-Spitzenkräften Claudia Roth, Cem Özdemir, Jürgen Trittin und Renate Künast haben sich auch die Parteivorsitzenden der SPD, Sigmar Gabriel, und der Linken, Katja Kipping, eindeutig für eine Beschleunigung der Energiewende, mehr Bürgerbeteiligung und den Ausstieg aus der Massentierhaltung ausgesprochen – und dafür das BUND-Siegel "Gecheckt!" erhalten.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
http://www.bund.net/themen_und_projekte/bundestagswahl/kandidatinnencheck/umfrageergebnisse/prominente/

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