Tesla setzt Stromspeicher in Fahrt

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Der amerikanische Autobauer Tesla plant eine riesige Fabrik für Batterien. Das Projekt hat das Potenzial, die Energiebranche mächtig durcheinanderzuwirbeln.

Noch vor kurzem war Tesla eine kleine amerikanische Manufaktur für hochwertige Elektroautos. Doch damit dürfte es bald vorbei sein. Die Elektroautoschmiede treibt ihren Aufstieg in die Riege der Massenhersteller voran. Um die bislang noch teuren Elektroautos erschwinglicher für eine größere Zahl von Menschen zu machen, will der kalifornische Hersteller eine riesige Batteriefabrik mit 6.500 Beschäftigten bauen. Das Werk soll bis zum Jahr 2020 mehr Lithium-Ionen-Akkus produzieren als heute alle Fabriken weltweit zusammen, wie das Unternehmen in seinem Internetblog ankündigt. Das Unternehmen will umgerechnet 1,5 Milliarden Euro in die sogenannte "Gigafactory" investieren, die auch noch andere Abnehmer beliefern soll. Mit günstigen Speichern wird die unabhängige Stromversorgung mit Wind und Sonne weltweit zum tragfähigen Geschäftsmodell, das könnte die bestehende Stromwirtschaft durchaus revolutionieren.

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