Abenteuer „Pleinfeld 1“

Wir drei Pleinfelder haben im Jahr 1994 in unserem Heimatort die erste Photovoltaikanlage installiert. Wie es dazu kam ist eine längere Geschichte. 20 Jahre später feierten wir das Jubiläum im Kolpinghaus zusammen mit rund hundert Gästen, drei Pleinfelder Bürgermeistern und zwei Bundestagsabgeordneten.

Einer von beiden ist Hans-Josef Fell, der Architekt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das weit über Deutschland hinaus eine Revolution auf den Energiemärkten hin zu den erneuerbaren Energien ausgelöst hat. Das Gesetz, in dessen Entstehungsgeschichte auch der Pleinfelder Gemeinderat eine kleine Rolle gespielt hat, feiert 2020 ebenfalls 20‑jähriges Jubiläum.

Im März 2015, von links: Thomas Seltmann, MdB Josef Göppel (a. D.), MdB Hans-Josef Fell (a. D.), Erster Bürgermeister Markus Dirsch (a. D)., Stefan Franke, Michael Buckel (Foto: Henning Braun, Bielefeld)

Obwohl zwei von uns inzwischen quer durch die Republik gezogen sind, bleiben wir unserem Heimatort immer verbunden. Nicht zuletzt durch unsere Photovoltaikanlage, die bis heute und voraussichtlich noch viele Jahre ohne Leistungseinbußen Strom produziert.

Thomas Seltmann ist inzwischen als Photovoltaikexperte bundesweit bekannt und arbeitet hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Verbraucherzentrale NRW. Michael Buckel ist seiner Leidenschaft und Pleinfeld treu geblieben und versorgt uns verlässlich mit zuverlässiger IT.

Josef Göppel sagte am 28. März 2015 in Pleinfeld:

„Ich bin hierher gekommen, um meinen Respekt zu zeigen – für Thomas Seltmann und all die anderen die mit ihm zusammen diese vielen Aktivitäten über Jahre gemacht haben. Als ich den Thomas Seltmann zum ersten Mal getroffen habe, dachte ich mir, der ist doch noch in der Grundschule. So jung hat der ausgeschaut. Aber der war damals schon in den naturwissenschaftlichen Dingen spitze und das zeichnet eben seine Initiativen aus. Die Schriften, die Thomas Seltmann auch den Abgeordneten gelegentlich schickt, die werden gelesen, weil man schnell merkt, dass das eben stimmt was da drin steht.“